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Assistenzhunde

Was ist ein Assistenzhund?

Ein Assistenzhund oder auch Behindertenbegleithund hilft seinem Menschen mit Behinderung

bzw. Handicap seinen Alltag selbstständiger zu gestalten und zu erleichtern. Dieser Hund macht

ihn unabhängiger von Personen, die diesen Menschen betreuen oder pflegen, und leisten auch

viel seelische Unterstützung. Auch ist der Hund in der Lage im Notfall Hilfe herbei holen.

Vor allem aber, nimmt der Hund den Menschen so wie er ist, ohne Vorurteile.

 

Diese Hunde lernen z. B.:

  • Notruf auslösen
  • Hilfe holen
  • Gegenstände auf Zuruf bringen oder aufzuheben
  • Licht an und aus machen
  • Beim Ausziehen helfen
  • Im Haushalt helfen
  • Weitere individuelle Aufgaben

Eignet sich jeder Hund für diese außerordentliche Anforderung?

Diese Hunde sollten bestimmte Grundeigenschaften aufweisen, wie z.B. Motivationsbereitschaft, freundlich gegenüber Menschen, anderen Hunden und Tieren, Wesensstark, eine hohe Reizschwelle besitzen, keine Aggressionen und Angst zeigen.

Der Hund sollte aus eigenem Antrieb stets „seinem“ Menschen gefallen und für ihn arbeiten wollen. Der Aufbau einer tiefen Bindung ist unabdingbar und unumgänglich für das zukünftige Arbeitsfeld eines Assistenzhundes.

 

Wie werden diese Hunde ausgebildet?

Diese speziellen Aufgaben müssen von den Mensch-Hund-Teams sorgsam erlernt werden. Die Ausbildung umfasst 10 Wochenendseminare, die auf 15 Monate verteilt sind. Vor Ausbildungsbeginn erfolgt ein Vorgespräch, in dem die Inhalte für das jeweilige Mensch-Hund-Team besprochen und festgelegt werden. In besonderen Fällen kann das Mensch-Hund-Team auch im Einzeltraining ausgebildet werden. Zur Ausbildung gehören viele praktische Übungen, die auf das Mensch-Hund-Team abgestimmt sind. Auch die Theorie wird unter neuesten, wissenschaftlichen und verhaltenstherapeutischen Grundlagen vermittelt. Diese angeleiteten und somit erlernten Übungen müssen dann zu Hause weiter von beiden Seiten intensiviert und gefestigt werden. Am Ende der Ausbildung findet eine theoretische und praktische Prüfung statt.

 

Wurde diese Prüfung erfolgreich absolviert, erhält der Hund eine Kennweste, die ihn als Assistenzhund auszeichnet. Somit wird der Weg, sich Zugangsrechte für sich und den Hund zu erbitten, unterstützt.

Wir empfehlen die Ausbildung mit einem Welpen oder Junghund zu starten.

 

Wir arbeiten ohne Patenfamilien, damit sich der Hund gleich auf Sie einlassen und eine tiefe Bindung aufgebaut werden kann.

 

 

Kurstermine und Preise auf Anfrage.

 

Wir sind nicht nur in Schleswig-Holstein, sondern auch für Hamburg, Niedersachsen und Bremen Ihr kompetenter Ansprechpartner.

Datum:24.09.17|15:49Uhr
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